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Zu­sam­men­ar­beit mit dem BSBH e.V.

Juni 2017:

Ent­spre­chend dem no­vel­lier­ten Per­so­nen­be­för­de­rungs­ge­setz PBefG § 8 (3) ist bis zum 1. Ja­nu­ar 2022 an allen ÖPNV-Hal­te­stel­len voll­stän­di­ge Bar­rie­re­frei­heit zu schaf­fen. Aus­nah­men hier­von sind zu­läs­sig, müs­sen aber im zu­ge­hö­ri­gen Nah­ver­kehrs­plan be­nannt und be­grün­det wer­den. Dies be­deu­tet neben einer An­he­bung der Borde im Ein­stiegs­be­reich einer Bus­hal­te­stel­le, dass tak­ti­le Leit­sys­te­me Blin­de und Seh­be­hin­der­te si­cher an ihr Ziel füh­ren, d.h. zur Ein­stiegs­tür beim Fah­rer. Bei ein­fa­chen Hal­te­stel­len­la­gen ori­en­tie­ren sich die Pla­ner am re­le­van­ten Re­gel­werk. Häu­fig ist es je­doch er­for­der­lich, ge­mein­sam mit den Be­trof­fe­nen si­che­re und ein­deu­ti­ge Lö­sun­gen zu er­ar­bei­ten. Um dies künf­tig noch bes­ser zu er­rei­chen, haben der Blin­den- und Seh­be­hin­der­ten­bund in Hes­sen (BSBH) e.V. und die VKT GmbH 2015 ver­ein­bart, im Rah­men von Pla­nungs­auf­ga­ben zu­sam­men­zu­ar­bei­ten. Die Zu­sam­men­ar­beit um­fasst nicht aus­schließ­lich die Pla­nung zur Um­ge­stal­tung von Hal­te­stel­len ein­schließ­lich der zu­füh­ren­den Que­rungs­stel­len, son­dern dar­über hin­aus alle tak­ti­len Leit­sys­te­me im öf­fent­li­chen Raum.